Woche 1 – Das erste Kennenlernen
An meinem ersten Tag wurde ich zunächst von meinem Business Unit Lead begrüßt und den anwesenden Kollegen im Münchner Büro vorgestellt sowie durch die Räumlichkeiten geführt. Da digatus die Covid-19-Bestimmungen sehr ernst nimmt, war nur ein kleiner Teil des Teams anwesend und man erklärte mir, wie die digitale An- und Abmeldung für einen Büroaufenthalt funktioniert. Als Nächstes habe ich meinen Arbeitsplatz, sprich Notebook, an einem der Flexarbeitsplätze aufgebaut und angeschlossen. Bei Fragen stand mir der IT-Servicedesk jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.
Nachdem dieses gelöst war, kam das Mitarbeiterspotlight an die Reihe. In diesen Kurzvideos stellen sich neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dem digatus Team im Intranet kurz vor, da man sich aktuell ja leider nicht persönlich kennenlernen kann. Nach ein paar Versuchen war das Interview dann im Kasten und konnte über das Marketingteam weiter bearbeitet und verteilt werden.
„Einen neuen Job zu beginnen ist sehr spannend, da man viele neue Menschen kennenlernt und sich in unterschiedliche Projekte einarbeitet.“
Kreshnik Arifi
Bevor es an die eigentliche Projektarbeit ging, machte ich mich zuerst mit den Abläufen, Prozessen und Vorgehensweisen bei digatus vertraut. Dies geschieht, indem man den Onboarding Guide liest und die dort beschriebenen Aufgaben abarbeitet, wie zum Beispiel das Erstellen der E-Mail-Signatur. Darüber hinaus steht in den ersten Wochen speziell für Neuanfänger ein persönlicher „Buddy“ zur Verfügung, welcher – neben dem persönlichen Vorgesetzten – mit Rat und Tat zur Seite steht. Anschließend begann für mich die Einarbeitung in den Projektalltag mit der Einladung zu meinem ersten Projekt-Meeting.
Am dritten Tag Stand ein Ortswechsel auf der Agenda, denn ich habe den Standort in Fürth besucht. Im Büro angekommen, habe ich die dortigen Mitglieder des Projektteams kennengelernt und am Abend gab es dann noch eine kleine Session Mario Kart in einem der Konferenzräume (natürlich wurden dabei alle Covid-19-Richtlinien beachtet, Abstand war immer vorhanden und Masken wurden ebenfalls getragen).
Woche 2 – Der Einstieg in die Projektarbeit
Nun nahm die Zahl der Termine zu und die Tasks wurden mehr. Ich habe den Zugang zum Datenraum in einem M&A Projekt erhalten und konnte alle gesammelten Informationen einsehen und so meine Kollegen im ersten Projekt unterstützen. Das Übersetzen und Bearbeiten von Präsentationen, das Überarbeiten von Kalkulationen und die Protokollierung von Meetings waren jetzt an der Tagesordnung.
Zusätzlich habe ich an meiner ersten virtuellen digatus Morning Show teilgenommen. Hierbei steht allen Interessierten Kollegen und Kolleginnen ein morgendlicher Microsoft Teams Raum zur Verfügung, welcher genutzt werden kann, um die Distanz im Home-Office zu überbrücken und den Kontakt zu halten. Die Session war überraschend interessant, da es nicht wirklich um die Arbeit bei digatus ging. Ein Kollege hat über seine Erfahrungen im Boxsport erzählt, wie dieses Business funktioniert und was man alles dafür tun muss.
Am Ende der zweiten Woche nahm ich am virtuellen Offsite meiner Business Unit IT M&A teil. Das war für die Projektmanager die Möglichkeit, ihre Gedanken und Wünsche zu platzieren und mitzuteilen, was sie sich vorstellen und was besser gemacht werden kann. Quasi ein gemeinsames Brainstorming, um die Arbeit und die damit verbundenen Prozesse zu verbessern und vereinfachen.
Woche 3 – Angekommen im Projektalltag
In meiner dritten Woche nahm ich schon vermehrt an meinen ersten IT Due Diligences teil. Ich unterstützte die Kollegen, informierte mich über Marktpreise für IT-Leistungen und Softwareprodukte, passte Tabellen und Präsentationen an. Zum Ende der Woche erhielten wir noch ein zweites Projekt, in welches ich mit einstieg. Jetzt konnte ich erleben, wie es von Anfang an losgeht. In der ersten Besprechung mit dem Kunden erhielten wir die wichtigsten Informationen und erfuhren, worum es bei dem Projekt geht und welche Timeline angedacht war. Darauf aufbauend unterstützte ich bei der Erstellung des Fragenkatalogs für die IT Due Diligence. Diesen haben wir dann mit dem Kunden durchgesprochen und dem Seller (= Verkäufer des Zielunternehmens) zur Verfügung gestellt.
Am selben Tag lernte ich einen weiteren Kollegen über einen Video-Call kennen, um ihn zukünftig bei seinem internen Projekt zur Optimierung von Präsentationsvorlagen zu unterstützen.
Woche 4 – Ein spannendes Projekt folgt auf das nächste
Das erste Projekt war zu diesem Zeitpunkt schon sehr fortgeschritten. Die ersten Expert Calls waren bereits abgehalten und wir kamen dem Ende der IT Due Diligence und dem Start des Transitional Service Agreement (TSA) immer näher. Mittlerweile hatte sich ein weiterer Kollege bei mir gemeldet, welcher ebenfalls Unterstützung in seinem Projekt benötigte. Diese Chance habe ich natürlich gerne genutzt, um mich in Sachen IT Due Diligence weiterzuentwickeln.
Der Arbeitsalltag nach 4 Monaten
Es ist nun einige Zeit vergangen und ich befinde mich bereits in meinem vierten Monat bei digatus. Mein aktuelles Projekt nimmt gerade stark an Fahrt auf. Das bedeutet für mich unter anderem die Unterstützung des Teams durch Datenraumanalysen, das Erstellen von Reporting Slides sowie Kostenschätzungen. Ich habe außerdem einen Budgetcontroller für ein Projekt erstellt, um alle Kosten zu erfassen und somit jederzeit einen guten Überblick zu haben. Des Weiteren habe ich in unserem zentralen Projektmanagementtool die Actionlist für die einzelnen Workstreams erstellt, deren Status wöchentlich durch die verschiedenen Teammitglieder aktualisiert wird.
Nun kommen wir zum Ende meines Beitrags. Die ersten Wochen und Monate waren durchaus abwechslungsreich und von vielen kleinen und großen Herausforderungen sowie neuen Erkenntnissen und persönlichen Learnings geprägt. Durch die Mitarbeit in mehreren Projekten gleichzeitig konnte ich viele wertvolle Erfahrungen im allgemeinen Projektmanagement sowie speziell im Bereich der IT Due Diligence sammeln. Ich bin schon sehr gespannt, was mich in Zukunft noch alles erwarten wird!