Wie lassen sich Master­arbeit und Beruf verbinden?

Wie lassen sich Masterarbeit und Beruf verbinden?
Die Kombination aus Studium und Beruf stellt die Studierenden vor zahlreiche Herausforderungen, vor allem im Bereich des Zeitmanagements. Aber es ergeben sich auch hervorragende Perspektiven und Karrieremöglichkeiten. Patrick Streit von digatus hat sich für diesen ambitionierten Weg entschieden und teilt seine Erfahrungen.
Warum hast du dich für diese Doppel­belastung entschieden?

Den größten Vorteil sehe ich in der Möglichkeit, bereits während des Studiums wertvolle Berufserfahrung sammeln zu können. Durch die Arbeit in einem Unternehmen hat man die einmalige Gelegenheit, sich dort als wertvollen Mitarbeiter zu präsentieren. Darüber hinaus sammelt man erste Berufserfahrung und qualifiziert sich für eine direkte Übernahme. Besonders interessant sind für mich auch die spannenden Themenstellungen aus der Praxis, wenn man die Masterarbeit in einem Unternehmen schreibt. Je nach Unternehmen übernimmt man bereits erste Projektverantwortung, in meinem Fall sogar in einer Leitungsfunktion. Im Gegensatz zu einer rein theoretischen Aufgabenstellung, erfährt man dadurch zusätzliche Motivation, da man schließlich das Projekt zum Erfolg führen möchte.

Welche Heraus­forderungen gilt es zu bewältigen?

Der Erfolg hängt meiner Meinung nach maßgeblich von zwei kritischen Faktoren ab: Zeitmanagement und Motivation.
Die Erstellung einer Masterthesis nimmt viel Zeit in Anspruch, unter anderem durch intensive Recherchearbeiten, komplexe Versuchsaufbauten oder die Durchführung einer Umfrage. Einfach in den Tag hineinzuleben ist eine Arbeitseinstellung, die man bei der Kombination von Beruf und Masterarbeit also schnell ablegen sollte. Es ist deshalb ausgesprochen wichtig, einen konkreten Zeitplan aufzustellen. Dabei sollten auch explizite Erholungsphasen nicht zu kurz kommen.

Die Kunst ist es, auch während dieser anstrengenden Phase einen Weg zu finden, sich selbst zu motivieren, die Konzentration aufrecht zu erhalten und dabei stets die Ansprüche des Lehrstuhls und des Praxispartners sowie die eigenen Erwartungen im Auge zu behalten und bestmöglich zu erfüllen.

Zunächst empfiehlt es sich, die Erwartungshaltungen der Universität und des Arbeitgebers genau zu definieren, übereinanderzulegen und entsprechend abzustimmen. Eine offene Kommunikation erzeugt von Anfang an Transparenz und sorgt für gegenseitiges Verständnis.

In den Köpfen der Kollegen liegt ein großer Schatz an Wissen und Erfahrung. Deshalb ist es sinnvoll, deren Feedback einzuholen und es stets mit einfließen zu lassen. Wenn möglich, sollte man auch das Netzwerk des Unternehmens nutzen, um wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Trotz all der Arbeit die Freizeit nicht zu vernachlässigen, ist besonders wichtig, um die Motivation aufrecht zu erhalten. Denn ohne Motivation sinkt auch die Produktivität und die Qualität der eigenen Arbeit sinkt drastisch, sowohl im Unternehmen als auch bei der Masterthesis. Es hilft eine gute Zeitplanung mit realistischen Etappenzielen und kleineren Belohnungen für Teilerfolge. Als zusätzlichen Ansporn könnte man mit dem Unternehmen auch eine Bonifikation nach Fertigstellung der Masterarbeit vereinbaren.

„Der Erfolg hängt meiner Meinung nach maßgeblich von zwei kritischen Faktoren ab: Zeit­­management und Motivation.

Patrick Streit – Lead Consultant

Wie unterstützt dich digatus?

Die größte Unterstützung erhalte ich von meinen Kollegen. Sie interessieren sich sehr für meine Arbeit und teilen gerne ihr Wissen mit mir. Sie sind auch immer sofort zur Stelle, wenn es darum geht, meine Arbeit fachlich zu prüfen und auch noch den letzten Rechtschreibfehler zu finden.
Mein eigener digatus Mentor steht mir stets mit Rat und Tat zur Seite und setzt sich für den Erfolg meines Projektes ein. Besonders freue ich mich auch über die Aufmerksamkeit des Top-Managements, welche von Beginn an die Sichtbarkeit meines Projekts innerhalb von digatus sichert. Zusätzlich habe ich die Möglichkeit, auf das Netzwerk von digatus zurückzugreifen und dadurch viele interessante Kontakte und Gesprächspartner kennenzulernen.

Vielen Dank Patrick und weiterhin viel Erfolg!

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